Blond werden: Warum Aufhellen Schritt für Schritt geht
Der Wechsel von Brünett oder Dunkelblond zu hellem Blond zählt zu den Farbveränderungen, die am meisten Planung brauchen. Beim Aufhellen werden die natürlichen Farbpigmente im Haar abgebaut. Dabei durchläuft dunkles Haar typischerweise mehrere Stufen: Es wird zuerst rötlich, dann orange, dann gelb und erst danach hellblond. Wie weit du in einem Termin kommst, hängt von Ausgangsfarbe, Haarstruktur und früheren Behandlungen ab.
Wer zu schnell zu viel will, riskiert trockene, brüchige Längen. Deshalb planen wir große Veränderungen häufig in Etappen. Zwischen den Terminen bekommt dein Haar Zeit und Pflege, und jeder Zwischenschritt kann für sich schon gut aussehen. Ein Toner gleicht anschließend unerwünschte Gelb- oder Orangestiche aus und bestimmt, ob dein Blond eher warm, neutral oder kühl wirkt.
Besonders knifflig wird es, wenn früher dunkel gefärbt wurde. Künstliche Farbpigmente lassen sich oft schwerer lösen als natürliche, das Ergebnis kann dann ungleichmäßig ausfallen. Erzähl uns daher unbedingt von früheren Färbungen, auch wenn sie Jahre zurückliegen.
Für zu Hause gilt: Ein Silber- oder Anti-Gelb-Shampoo hilft, kühle Blondtöne zu erhalten. Verwende es aber nicht bei jeder Wäsche, sonst kann das Haar einen leicht gräulichen oder violetten Schimmer bekommen. Feuchtigkeitsspendende Masken und konsequenter Hitzeschutz gehören bei Blond zur Grundausstattung.




