So funktioniert nadelfreie Mesotherapie
Die Haut ist ein beeindruckendes Schutzorgan. Ihre äußerste Schicht, die Hornschicht, hält Krankheitserreger und Schadstoffe fern – sie bremst aber auch viele Pflegewirkstoffe, die wir von außen auftragen. Genau hier setzt die Idee der nadelfreien Mesotherapie an.
Häufig basiert sie auf dem Prinzip der Elektroporation. Dabei werden über ein Handstück kurze elektrische Impulse an die Haut abgegeben. Die Impulse sollen die Durchlässigkeit der Haut für kurze Zeit erhöhen, sodass Inhaltsstoffe eines aufgetragenen Serums leichter in die oberen Hautschichten gelangen können. Dieser Effekt gilt als vorübergehend, die natürliche Schutzfunktion der Haut bleibt erhalten. Zusätzlich regen die Impulse die Durchblutung an, was die Haut rosiger und frischer wirken lassen kann.
Im Gegensatz zur klassischen Mesotherapie wird die Haut nicht verletzt. Es gibt keine Einstiche, keine Blutergüsse und in der Regel keine Ausfallzeit. Das macht die Methode zu einer kosmetischen Behandlung, die im Kosmetikstudio durchgeführt werden kann.
Wichtig ist die realistische Einordnung: Die nadelfreie Mesotherapie ist eine Pflegebehandlung. Sie kann die Haut mit Feuchtigkeit und Wirkstoffen versorgen und das Hautbild unterstützen, sie ersetzt aber weder eine ärztliche Behandlung noch eine Faltenunterspritzung. Wie gut die Haut darauf anspricht, ist individuell und hängt von Hautzustand, Alter und Pflege ab. In der Q LOUNGE besprechen wir das vor der ersten Behandlung ausführlich mit dir.



