Hauttyp erkennen: Warum die Hautanalyse am Anfang steht
Viele Menschen ordnen ihre Haut spontan einem Typ zu – und liegen damit nur teilweise richtig. Wer glänzende Stellen auf der Stirn bemerkt, hält sich schnell für einen fettigen Hauttyp, obwohl die Wangen eigentlich trocken sind. Das Ergebnis sind Produkte, die an einer Stelle zu viel und an der anderen zu wenig tun.
Grundsätzlich unterscheidet man normale, trockene, fettige, Misch- und sensible Haut. Der Hauttyp ist weitgehend angelegt, der Hautzustand dagegen ändert sich ständig: Heizungsluft, Sonne, Stress, hormonelle Schwankungen, Medikamente oder eine neue Pflege können aus einer normalen Haut vorübergehend eine gereizte oder feuchtigkeitsarme machen.
Ein einfacher Test für zu Hause: Reinige dein Gesicht mild, trage danach nichts auf und beobachte die Haut etwa eine Stunde lang. Spannt sie, neigt sie eher zur Trockenheit. Glänzt sie überall, produziert sie viel Talg. Glänzt nur die T-Zone aus Stirn, Nase und Kinn, spricht das für Mischhaut. Rötet sie sich schnell oder brennt sie bei neuen Produkten, ist sie wahrscheinlich sensibel.
In der Hautanalyse im Studio kommen Erfahrung, gutes Licht und das Gespräch über deine Pflegegewohnheiten dazu. So lässt sich die Behandlung passend auswählen – und du bekommst eine solide Grundlage für die Wahl deiner Pflege zu Hause.



