Abgebrochen, eingerissen, abgehoben: Was bei Schäden zu tun ist
Auch die beste Modellage ist nicht unzerstörbar. Eine Autotür, ein Koffer oder ein unglücklicher Griff – und schon ist ein Nagel beschädigt. Wichtig ist, richtig zu reagieren:
- Abgebrochener Nagel: Scharfe Kanten vorsichtig glatt feilen und den Nagel bis zum Termin schonen. Nicht mit Haushaltskleber reparieren – er kann die Haut reizen und erschwert die spätere Reparatur.
- Riss in der Modellage: Nicht weiter belasten, denn Risse können bis in den Naturnagel reichen. Ein kurzer Reparaturtermin verhindert Schlimmeres.
- Abgehobene Stelle: Hebt sich die Modellage am Rand oder an der Nagelhaut an, kann Wasser darunter gelangen. Nicht daran herumzupfen und zeitnah einen Termin vereinbaren.
Besonders aufmerksam solltest du bei Verfärbungen unter der Modellage sein. Grünliche, gelbliche oder dunkle Stellen können auf eingeschlossene Feuchtigkeit und Keime hinweisen. In diesem Fall sollte die Stelle nicht einfach überarbeitet, sondern die Modellage entfernt und bei Bedarf ärztlich abgeklärt werden – etwa wenn der Verdacht auf Nagelpilz besteht oder Schmerzen auftreten.
Wenn ein Nagel ungewöhnlich oft bricht, lohnt es sich, nach der Ursache zu suchen: Ist die Länge zu groß für den Alltag, passt die Form, stimmt der Auffüllrhythmus? Genau das sehen wir uns beim nächsten Termin gemeinsam an.




