Mythen und typische Fehler rund um Permanent Make-up
Rund um Permanent Make-up halten sich einige Vorstellungen, die so nicht stimmen:
- „Permanent heißt für immer.“ Die Farbe verblasst über mehrere Jahre und kann aufgefrischt werden.
- „Das sieht immer künstlich aus.“ Wie natürlich ein Ergebnis wirkt, hängt vor allem von Form, Farbe und Intensität ab. Zurückhaltend geplant, fällt Permanent Make-up oft gar nicht als solches auf.
- „Nach dem ersten Termin ist alles fertig.“ In der Regel gehört eine Nachbehandlung nach einigen Wochen dazu.
- „Es tut unerträglich weh.“ Das Empfinden ist individuell; viele beschreiben es als gut auszuhalten, Lippen und Lider gelten als empfindlicher.
Typische Fehler, die sich vermeiden lassen:
- einen kurzlebigen Trend eins zu eins übernehmen, statt eine Form zu wählen, die auch in einigen Jahren noch passt
- zu früh urteilen und in der blassen Phase der Heilung gleich mehr Farbe wollen
- Krusten abkratzen oder zu früh in Sonne, Sauna oder Solarium gehen
- die Nachbehandlung auslassen
- Medikamente oder Vorerkrankungen verschweigen
Oft unterschätzt wird außerdem: Permanent Make-up lässt sich nur mit großem Aufwand wieder entfernen, etwa mit Laserverfahren über mehrere Sitzungen, und das nicht immer vollständig. Umso wichtiger ist eine gut überlegte Entscheidung am Anfang.


