Wann Permanent Make-up nicht (oder noch nicht) passt
Permanent Make-up ist ein Eingriff in die Haut. Deshalb gibt es Situationen, in denen eine Behandlung verschoben werden sollte oder nur nach ärztlicher Abklärung in Frage kommt. Die häufigsten Punkte:
- Schwangerschaft und Stillzeit: In dieser Zeit wird von Permanent Make-up grundsätzlich abgeraten.
- Blutverdünnende Medikamente: Sie können die Blutungsneigung erhöhen, sodass weniger Farbe in der Haut bleibt. Nie eigenmächtig absetzen, sondern ärztlich abklären.
- Diabetes: Wundheilung und Infektionsrisiko können verändert sein, eine ärztliche Rücksprache ist sinnvoll.
- Hauterkrankungen im Behandlungsbereich, etwa akute Entzündungen, Ekzeme oder Schuppenflechte.
- Neigung zu Keloiden oder wulstigen Narben: unbedingt vorher ärztlich abklären.
- Botulinumtoxin und Filler: Sie verändern Muskelspiel und Kontur, der zeitliche Abstand sollte ärztlich abgestimmt werden.
- Lippenherpes: vor einer Lippenpigmentierung mit der Ärztin oder dem Arzt besprechen.
- Chemotherapie, geschwächtes Immunsystem oder bestimmte Aknemedikamente: Hier ist eine ärztliche Freigabe wichtig.
Für uns gehört zu ehrlicher Beratung auch, eine Behandlung zu verschieben, wenn der Zeitpunkt nicht passt. Das ist keine Absage, sondern der Weg zu einem Ergebnis, mit dem du dich lange wohlfühlst. Bring bei Unsicherheit gerne eine Liste deiner Medikamente zum Beratungsgespräch mit.


