Sechs Fitness-Mythen im Faktencheck
Rund ums Training halten sich hartnäckige Irrtümer. Diese sechs hört man besonders oft:
- „Krafttraining macht Frauen massig.“ Dafür fehlen Frauen in aller Regel die hormonellen Voraussetzungen. Realistisch ist ein strafferes, kräftigeres Erscheinungsbild; großer Muskelzuwachs braucht jahrelanges, gezieltes Training.
- „Ohne Muskelkater kein Fortschritt.“ Muskelkater zeigt eine ungewohnte Belastung, nicht die Qualität des Trainings. Entscheidend ist, dass du dich über Wochen steigerst.
- „Viel Schweiß heißt viel Fettverbrennung.“ Schwitzen dient der Kühlung. Wie stark jemand schwitzt, hängt von Veranlagung, Raumtemperatur und Kleidung ab.
- „Ab einem gewissen Alter lohnt sich Krafttraining nicht mehr.“ Das Gegenteil stimmt: Gerade mit den Jahren hilft Kraft, selbstständig und mobil zu bleiben.
- „Dehnen vor dem Training verhindert Verletzungen.“ Wichtiger ist ein aktives Aufwärmen mit lockerer Bewegung. Längeres, intensives Dehnen passt meist besser ans Ende oder in eigene Einheiten.
- „Geräte sind nur etwas für Anfänger.“ Geführte Geräte erlauben gezieltes Training einzelner Muskeln, freie Gewichte fordern zusätzlich Koordination und Stabilität. Beide haben ihren Platz, und viele Fortgeschrittene kombinieren sie bewusst.
Wenn du bei einem Thema unsicher bist, frag nach: Das Team ist erster Ansprechpartner für alle Fragen rund ums Training und hilft dir, Mythen von sinnvollen Empfehlungen zu unterscheiden.

