Winter: Hände und Füße vor Kälte und Austrocknen schützen
Im Winter haben Hände und Füße es besonders schwer. Draußen entziehen Kälte und Wind der Haut Feuchtigkeit, drinnen trocknet die Heizungsluft sie zusätzlich aus. Dazu kommt häufiges Händewaschen. Die Folge sind raue Hände, spröde Nagelhaut, eingerissene Fingerkuppen und trockene Fersen, die in dicken Socken und geschlossenen Schuhen oft unbemerkt Schrunden bilden.
Was in der kalten Jahreszeit hilft:
- Handcreme griffbereit halten und nach jedem Händewaschen verwenden
- reichhaltigere Texturen wählen als im Sommer, gern mit pflegenden Fetten und Urea
- Handschuhe tragen, sobald es kalt wird, nicht erst bei Frost
- lauwarm statt heiß waschen, weil heißes Wasser die Haut stärker austrocknet
- die Füße abends eincremen und dünne Baumwollsocken darüberziehen, damit die Pflege einziehen kann
Eine Pediküre im Winter wirkt vielleicht weniger naheliegend, weil niemand die Füße sieht. Gerade dann ist sie aber sinnvoll: Werden Hornhaut und Nagelhaut regelmäßig gepflegt, bleibt die Haut geschmeidiger, und du startest ohne großen Aufwand in die Sandalen-Saison. Auch eine Maniküre mit ausgiebiger Handpflege tut in Monaten wie Jänner und Februar, wenn Frost und Heizungsluft zusammenkommen, besonders gut. Sieh den Winter also als Zeit der Pflege – nicht als Pause.


