Kraft und Ausdauer: Warum die Kombination zählt
Viele entscheiden sich für eine Seite: Die einen laufen, die anderen stemmen Gewichte. Für Gesundheit und Fitness ist die Kombination aber meist die bessere Wahl, weil beide Trainingsformen unterschiedliche Dinge bewirken.
Ausdauertraining stärkt Herz und Kreislauf, verbessert die Sauerstoffversorgung und hilft vielen, Stress abzubauen. Krafttraining erhält und baut Muskulatur auf, stabilisiert Gelenke und Rücken und kann die Knochen stärken. Muskeln sind außerdem aktives Gewebe: Mehr Muskelmasse erhöht den Energieverbrauch im Alltag etwas – ein Grund, warum Krafttraining auch beim Abnehmen sinnvoll ist.
So lässt sich beides verbinden:
- Kraft zuerst, Ausdauer danach, wenn Muskelaufbau im Vordergrund steht
- Ausdauer zuerst, wenn du zum Beispiel gezielt für einen Lauf trainierst
- an getrennten Tagen, wenn du mehr Zeit hast und länger trainieren möchtest
Ein typisches Beispiel für eine kombinierte Einheit: zehn Minuten Aufwärmen auf dem Ergometer, zwei Runden im milon Zirkel oder ein Programm mit freien Gewichten, danach 15 bis 20 Minuten locker auf Crosstrainer oder Rudergerät. In rund einer Stunde ist so alles erledigt.
Welche Gewichtung für dich passt, hängt von Ziel, Alter und Ausgangslage ab. Wer abnehmen möchte, profitiert von beidem, wer Kraft aufbauen will, legt den Schwerpunkt auf die Gewichte. Sprich das beim Einstieg am besten mit dem Team durch.

