Typische Fehler – und wie du sie vermeidest
Die meisten Probleme mit Extensions entstehen nicht beim Anbringen, sondern im Alltag. Diese Fehler begegnen uns immer wieder:
- Mit nassem Haar schlafen: Feuchte Befestigungen und Reibung am Kissen führen schnell zu Verfilzungen am Ansatz. Deshalb immer gründlich trocken föhnen.
- Von oben nach unten bürsten: Wer am Ansatz beginnt, zieht Knoten nach unten und belastet die Befestigungen. Besser: Spitzen zuerst, Haar am Ansatz festhalten.
- Öl und Spülung am Ansatz: Ölige Produkte können Bondings und Tapes lösen. Pflege gehört in Längen und Spitzen.
- Hitze direkt auf der Befestigung: Glätteisen und Lockenstab mit Abstand zu den Befestigungsstellen verwenden, immer mit Hitzeschutz.
- Zu straffe Frisuren: Enge Zöpfe und schwere Spangen erzeugen dauerhaften Zug. Lockere Frisuren schonen dein eigenes Haar.
- Selbst entfernen: Ziehen, Schneiden oder Hausmittel können dein eigenes Haar beschädigen. Das Entfernen gehört in den Salon.
- Termine hinauszögern: Zu weit herausgewachsene Befestigungen verfilzen leichter und machen das Entfernen aufwendiger.
- Zu viel auf einmal: Möglichst viele Strähnen bedeuten nicht automatisch ein besseres Ergebnis. Die Menge muss zur Belastbarkeit deines Haares passen.
Wenn dir etwas ungewöhnlich vorkommt – etwa ein Spannungsgefühl, Juckreiz oder gelockerte Befestigungen –, melde dich lieber früher als später. Bei anhaltender Rötung oder Entzündung der Kopfhaut lass das bitte ärztlich abklären.




