Peeling richtig anwenden: mechanisch, enzymatisch oder mit Säuren
Ein Peeling entfernt abgestorbene Hautschüppchen von der Oberfläche. Die Haut kann dadurch glatter und ebenmäßiger wirken, und nachfolgende Pflege zieht oft besser ein. Doch nicht jedes Peeling passt zu jeder Haut.
Mechanische Peelings arbeiten mit feinen Körnchen, die beim Einmassieren Hautschüppchen abreiben. Sie sind einfach in der Anwendung, können aber bei zu kräftigem Druck oder zu groben Partikeln reizen – gerade bei sensibler Haut, bei Rötungen oder entzündeten Unreinheiten. Enzympeelings lösen die Verbindungen zwischen den Hornzellen ohne Reiben und gelten daher als besonders schonend. Peelings mit Frucht- oder anderen Säuren wirken ebenfalls chemisch; je nach Konzentration eignen sie sich für die Pflege zu Hause oder gehören in professionelle Hände.
Der häufigste Fehler ist zu viel des Guten. Wer täglich peelt, schwächt die Hautbarriere, und die Haut reagiert mit Spannungsgefühl, Rötungen oder paradoxerweise mit mehr Talg. Für die meisten Hauttypen reicht ein- bis zweimal pro Woche, bei sensibler Haut oft seltener. Nach einem Peeling ist die Haut empfindlicher gegenüber Sonne, deshalb ist ein guter Sonnenschutz in den folgenden Tagen besonders wichtig.
In der Gesichtsbehandlung wählen wir die Art des Peelings nach deinem Hautzustand. Vor einem Waxing im Gesicht oder einer Färbung der Augenbrauen verzichtest du in den Tagen davor im betroffenen Bereich am besten auf eigene Peelings.



