Auffüllen: Warum der Rhythmus von drei bis vier Wochen sinnvoll ist
Fingernägel wachsen im Durchschnitt etwa drei Millimeter pro Monat – bei manchen schneller, bei anderen langsamer. Mit dem Naturnagel wandert auch die Modellage nach vorne. An der Nagelhaut entsteht ein Spalt, der vor allem bei farbigen Designs auffällt.
Wichtiger als die Optik ist aber die Statik. Jede gut aufgebaute Modellage hat einen Belastungspunkt, an dem das Material am stärksten ist. Wandert dieser Punkt mit dem Wachstum nach vorne, verlagert sich das Gewicht zur Spitze hin. Der Nagel wird kopflastig, und das Risiko für Risse oder Brüche steigt – im ungünstigsten Fall reißt dabei auch der Naturnagel ein.
Deshalb empfiehlt sich das Auffüllen typischerweise alle drei bis vier Wochen. Wer sehr schnell wachsende Nägel hat oder die Hände stark beansprucht, kommt eher früher, bei langsam wachsenden Nägeln reicht manchmal ein etwas längerer Abstand. Den passenden Rhythmus finden wir gemeinsam heraus.
Zu langes Warten ist übrigens einer der häufigsten Gründe für Ablösungen: Je älter die Modellage, desto eher hebt sie sich am Rand an, und darunter kann sich Feuchtigkeit sammeln. Ein regelmäßiger Termin ist also nicht nur eine Frage der Schönheit, sondern auch der Nagelgesundheit. Und ganz nebenbei lässt sich beim Auffüllen jedes Mal das Design auffrischen oder wechseln.




