Reichen 20 Minuten? Was ein kurzes Ganzkörpertraining leisten kann
Die Vorstellung, dass nur lange Trainingseinheiten wirken, hält sich hartnäckig. Für das Krafttraining gilt aber: Entscheidend ist vor allem, dass die Muskulatur regelmäßig einen ausreichend starken Reiz bekommt. Die Dauer allein sagt wenig über die Qualität einer Einheit aus.
Ein kompaktes Ganzkörpertraining wie zwei Runden im milon Zirkel spricht die großen Muskelgruppen an, ohne dass du lange Pausen einlegst. Dadurch ist die Einheit dicht, aber überschaubar. Gerade bei vollem Terminkalender ist das ein großer Vorteil: Ein 20-Minuten-Termin lässt sich viel leichter in den Alltag einbauen als eineinhalb Stunden – und was sich einbauen lässt, wird eher regelmäßig gemacht.
Wo liegen die Grenzen? Wer sehr ambitionierte Ziele verfolgt, etwa maximalen Muskelaufbau oder sportartspezifische Leistung, braucht meist mehr Umfang und Vielfalt. Auch die Ausdauer sollte nicht zu kurz kommen. Die allgemeinen Bewegungsempfehlungen sehen zusätzlich mindestens 150 Minuten Ausdauerbewegung mit mittlerer Intensität pro Woche vor, die du auch im Alltag sammeln kannst, etwa durch zügiges Gehen oder Radfahren.
Für die meisten Ziele gilt: Zwei bis drei kurze, konsequent durchgezogene Einheiten pro Woche bringen mehr als ein langes Training, das ständig ausfällt. Und wenn du an einem Tag mehr Zeit hast, hängst du einfach eine Ausdauerrunde auf den Matrix-Geräten an.

