Farbwahl und Pigmente: Der richtige Ton für Haut und Typ
Bei der Farbwahl geht es um mehr als „hell“ oder „dunkel“. Entscheidend ist, wie ein Pigment in deiner Haut abheilt. Die Haut liegt wie ein leichter Filter über der Farbe, deshalb wirkt ein Ton nach der Heilung meist weicher als im Farbfläschchen. Dazu kommt der Unterton deiner Haut – eher warm, kühl oder neutral. Er beeinflusst, ob eine Farbe harmonisch wirkt oder mit der Zeit zu rötlich beziehungsweise zu gräulich erscheint.
Für Augenbrauen gilt als Faustregel: Der Ton sollte zur natürlichen Haarfarbe passen und eher etwas zurückhaltender sein, damit die Brauen nicht hart wirken. Beim Lidstrich darf es kräftiger sein, weil er den Wimpernkranz optisch verdichten soll. Bei den Lippen orientiert sich die Farbe meist am natürlichen Lippenton, damit das Ergebnis frisch und nicht geschminkt aussieht.
Auch die Qualität der Pigmente zählt. Seit Jänner 2022 gelten in der EU strengere Vorgaben für Farben, die für Tattoos und Permanent Make-up verwendet werden: Bestimmte Stoffe sind eingeschränkt, und die Farben müssen gekennzeichnet sein. Long-Time-Liner legt nach eigenen Angaben hohe Ansprüche an seine Pigmente.
Ein praktischer Hinweis: Steht eine MRT-Untersuchung an, erwähne dein Permanent Make-up beim medizinischen Personal. Probleme sind selten, die Information hilft aber bei der Einschätzung.


