Vorgespräch und Vorzeichnen: Warum die Planung über das Ergebnis entscheidet
Das wichtigste Werkzeug beim Permanent Make-up ist nicht die Nadel, sondern die Planung. Im Vorgespräch geht es zuerst um dich: Wie schminkst du dich im Alltag? Magst du es eher dezent oder ausdrucksstark? Gibt es Fotos, die dir gefallen – und solche, die du auf keinen Fall möchtest? Dazu kommen Fragen zu Gesundheit, Medikamenten und früheren Behandlungen im Gesicht.
Bei den Augenbrauen orientiert sich eine gute Planung an den Proportionen des Gesichts: Wo beginnt die Braue, wo liegt ihr höchster Punkt, wo endet sie? Auch die Mimik zählt, denn kaum ein Gesicht ist vollkommen symmetrisch, und eine Form, die im Ruhezustand perfekt wirkt, kann beim Lachen anders aussehen. Beim Lidstrich spielen Lidform und Wimpernkranz eine Rolle, bei den Lippen die natürliche Kontur und das Verhältnis von Ober- zu Unterlippe.
Die Vorzeichnung macht all das sichtbar. Nimm dir Zeit, sie im Spiegel aus verschiedenen Blickwinkeln anzusehen, und sag ehrlich, wenn dich etwas stört – jetzt lässt sich noch alles ändern. Ein bewährter Grundsatz: lieber etwas zurückhaltender beginnen. Bei der Nachbehandlung lassen sich Form und Intensität noch ergänzen, zu viel Farbe wieder zu entfernen ist dagegen deutlich aufwendiger.


