Der Wimpernzyklus – warum Auffüllen dazugehört
Wimpern sind Haare – und wie alle Haare wachsen sie nicht ewig. Jede Wimper durchläuft einen eigenen Zyklus aus Wachstum, Übergang und Ruhe, bevor sie ausfällt und eine neue nachwächst. Weil sich jede Wimper in einer anderen Phase befindet, fallen täglich ein paar Wimpern aus, ohne dass dir das normalerweise auffällt. Insgesamt dauert ein Zyklus häufig einige Monate.
Für die Wimpernverlängerung bedeutet das: Jede Kunstwimper ist an eine Naturwimper gebunden und fällt mit ihr aus. Gleichzeitig wachsen neue, noch unversorgte Wimpern nach, und bereits versorgte Wimpern wachsen heraus, sodass die Kunstwimper weiter vom Lid wegwandert. Nach einigen Wochen wirkt der Wimpernkranz deshalb lichter und unregelmäßiger.
Genau hier setzt das Auffüllen an:
- Lücken werden mit neuen Kunstwimpern geschlossen.
- Nachgewachsene Wimpern werden neu versorgt.
- Stark herausgewachsene Kunstwimpern werden abgenommen, damit sie nicht unnötig an der Naturwimper ziehen.
In der Regel ist ein Auffüllen alle paar Wochen sinnvoll, viele kommen etwa alle drei bis vier Wochen. Wer deutlich länger wartet, hat oft so viele Lücken, dass eher eine Neuanlage nötig wird. Wie schnell sich Lücken bilden, hängt auch von deinen Naturwimpern, hormonellen Veränderungen und deiner Pflege ab. Deinen persönlichen Rhythmus finden wir gemeinsam – nach den ersten Terminen lässt er sich meist gut einschätzen.