Frisur, Kleid und Haarschmuck abstimmen
Frisur und Outfit sollten sich ergänzen, nicht miteinander konkurrieren. Ein paar Faustregeln helfen bei der Planung:
- Hochgeschlossene Kleider und Stehkragen wirken mit einer hochgesteckten Frisur oft besonders elegant, weil Hals und Kragen frei bleiben.
- Ein tiefer Rückenausschnitt kommt mit einem tief sitzenden Chignon oder einem seitlich gesteckten Dutt gut zur Geltung.
- Schulterfreie Kleider und Carmen-Ausschnitte vertragen Frisuren mit etwas Volumen oder weichen Wellen, damit die Proportionen stimmen.
- Zu einem V-Ausschnitt passen Half-up-Frisuren oder seitlich fallende Wellen, die die Linie des Ausschnitts aufgreifen.
- Zu Dirndl und Tracht passen Flechtfrisuren, Zopfkränze und tief sitzende, geflochtene Dutts stilistisch sehr gut.
Beim Haarschmuck gilt: Weniger ist oft mehr. Ein auffälliger Haarkamm oder eine große Spange braucht eine ruhige Frisur als Bühne, während eine Frisur mit vielen Flechtdetails mit kleinen Nadeln oder einzelnen Blüten besser aussieht. Schwerer Schmuck muss gut verankert werden, sonst zieht er die Frisur nach unten.
Beim Schleier kommt es auf Länge und Befestigung an. Ein Schleier, der den ganzen Tag getragen wird, braucht einen stabilen Ansatzpunkt. Soll er nach der Trauung abgenommen werden, bauen wir die Frisur so, dass sie auch danach vollständig wirkt. Bring deshalb Schleier und Schmuck schon zur Planung mit.




