Gesichts- und Dekolleté-Massage: mehr als Wellness
Im Gesicht sitzen zahlreiche kleine Muskeln, die wir täglich unbewusst anspannen – beim Konzentrieren, beim Blick auf den Bildschirm oder beim Zusammenbeißen der Zähne in stressigen Momenten. Eine Gesichtsmassage setzt genau hier an. Mit streichenden, knetenden und leicht klopfenden Griffen wird die Haut bewegt, die Durchblutung angeregt und die Muskulatur gelockert. Viele empfinden danach nicht nur ein entspannteres Gesicht, sondern auch einen ruhigeren Kopf.
Warum das Dekolleté dazugehört? Die Haut an Hals und Dekolleté ist dünner als im Gesicht, hat weniger Talgdrüsen und wird in der täglichen Pflege oft vergessen – beim Eincremen genauso wie beim Sonnenschutz. Gleichzeitig ist sie im Sommer viel Sonne ausgesetzt. Eine Massage mit passender Pflege gibt diesem Bereich die Aufmerksamkeit, die er verdient.
Wichtig ist eine realistische Erwartung: Eine Massage ist keine Faltenbehandlung und verändert die Gesichtsform nicht dauerhaft. Sie kann aber dazu beitragen, dass die Haut frischer wirkt, und sie unterstützt das Einarbeiten der Pflege. Bei akuten Entzündungen, stark geröteter Haut, frischen ästhetischen Eingriffen oder Fieber wird auf die Massage verzichtet oder sie wird angepasst.
Ein Tipp für zu Hause: Trage deine Creme mit sanften, nach außen und oben streichenden Bewegungen auf und beziehe Hals und Dekolleté bewusst mit ein.



