Die richtige Intensität: Warum moderat oft klüger ist
Wenn Wärme dazukommt, ist die Versuchung groß, besonders hart zu trainieren – schließlich soll sich die Einheit lohnen. Genau hier liegt ein typischer Fehler. Wärme erhöht schon für sich die Belastung für Herz und Kreislauf. Wer dann noch ans Limit geht, riskiert Schwindel oder Überlastung und hält meist nicht lange durch.
Für das Training mit ONDAMATRIX bietet sich deshalb ein moderates, gleichmäßiges Ausdauertraining an. Drei einfache Orientierungshilfen:
- Sprechtest: Du kannst dich in kurzen Sätzen unterhalten, ohne nach Luft zu schnappen.
- Körpergefühl: Die Anstrengung fühlt sich mittel an – auf einer Skala von eins bis zehn etwa bei fünf bis sechs.
- Puls: Nutzt du eine Pulsuhr, beobachte, wie sich dein Puls mit Wärme verhält. Er liegt oft etwas höher als bei gleicher Leistung ohne Wärme.
Moderates Training hat einen weiteren Vorteil: Du kannst es länger und regelmäßiger durchhalten. Und Regelmäßigkeit ist im Ausdauertraining meist wichtiger als einzelne Höchstleistungen.
Das heißt nicht, dass Intensität grundsätzlich schlecht ist. Intervalle und fordernde Einheiten haben ihren Platz im Trainingsplan – ob und wie sie zu ONDAMATRIX passen, klärst du am besten mit dem Team. Gerade in den ersten Einheiten gilt: lieber etwas zu ruhig starten und dem Körper Zeit geben, sich an die Kombination aus Bewegung und Wärme zu gewöhnen.

